Ob Karlchen noch in China ist?

Unlängst brachte sich Karlchen Kobold bei mir in Erinnerung. Er inspirierte mich zu einer Geschichte über ihn und ließ mich den Text und die Audiodatei

wieder hervorsuchen.

Karlchens Wunsch

Karlchen möchte Ritter werden

und wie es halt so geht auf Erden,

wird er zunächst mal Knappe sein.

Als Ritter wäre er zu klein.

Was ist ein Ritter ohne Pferd?

Kein Ritter – drum hält er es wert.

Es wird gestriegelt und gebürstet,

Wasser bekommt’s, dass es nicht dürstet.

Karl geht drum morgens zu den Pferden,

als erstes, wenn sie munter werden.

Zaumzeug und Sattel putzt er gleich,

fettet das Leder, dass es weich.

Dann reibt er Schild und Harnisch blank,

das Schwert holt Karl vom Waffenschrank.

Karl weiß, wenn alles schnell geputzt,

verbleibt ihm Zeit, die er gern nutzt.

Draußen vor der Burg, da johlen

die andern Knappen schon wie Fohlen.

Sie rennen, toben und sie üben,

mit Schwertern hauen sie auf Rüben.

Gewonnen hat, wer gut getroffen.

Karl kann auf den Pokal schon hoffen.

Er kann das Schwert schon sicher halten,

die Rübe ganz präzise spalten.

Die Lanze wirft er schon recht gut,

auch fehlt es Karlchen nicht an Mut.

Er will wie Ritter Helmfried werden:

Freundlich zu Menschen, gut zu Pferden,

tapfer im Kampf, gut im Gesang,

anmutig bei Tanz und Lautenklang.

Karlchen will noch oft trainieren,

dann kann er einst ein Wappen führen.

Durch viele Abenteuer mit seltsamen Tieren und Begegnungen mit Menschen zieht Karlchen mit seinem Ritter Helmfried gen Osten. Das Ziel ist Japan.

Ob Karlchen noch in China ist?

Wenn Du neugierig geworden bist, schreib mir. Dann veröffenliche ich stückweise weitere Kapitel.

Mein Dank gilt meinem Freund und Gitarrelehrer Jürgen Ziergiebel, der das Musikalische mit Hingabe umgesetzt hat.

Ohne Telefon – wie in Kindertagen …

… komme ich mir vor:

Seit heute mittag bin ich mobil nicht erreichbar. Ich erhalte kein Mails auf’s Handy. Bin terminlos glücklich, weil ich schon lange keinen papierhaften Kalender mehr pflege und mein Laptop ohne Stromanschluß nur wenige Minuten durchhält. Whatsapp kann mich mal.

Alle meine Terminvereinbarungen sind nun einzuhalten, kurzfristige Absagen unmöglich. Reisepläne beginne ich plötzlich wieder Tage oder Wochen vorher festzulegen, da ein kurzfristiger Anruf von unterwegs nicht möglich ist.

Pflegte ich sonst, mit einem Headset versehen, meinen Anrufer auch mal durch’s Haus zu „tragen“, ist dies vorbei und ich habe plötzlich viel Zeit für Tätigkeiten hier vor Ort.

Ist dies nun ein Fingerzeig der technischen Allverfügbarkeit abzuschwören, wieder ein Festnetztelefon mit festen Bürozeiten anzuschaffen, private Telefonate nur noch von jenem abends zu führen?

Ich hadere noch. Dahinter steht natürlich der Glaubenssatz, das Geschäft und die privaten Beziehungen würden unter der geringen Erreichbarkeit leiden.

Vielleicht ist ja des Gegegenteil der Fall? Was meinst Du?

Bitte kommentiere unten oder sende mir eine Mail. In dringenden Fällen erreichst Du mich über die Telefonnummer von Peter Robotta 0172 422 422 4.

Alle Liebe und herzlichst

Kathrin