Pferde und gewaltfreie Kommunikation nach M.B. Rosenberg

Wenn wir bereits ein Stück des Weges gemeinsam gegangen sind, kennst Du den Ablauf eines Semiartages recht genau und weißt in etwa, was Dich erwartet. So geht es mir auch und so ist es gewollt.

Ein neues Umfeld und eine neue Komponente lassen die Sache jedoch ganz anders aussehen:

Am 01.06.2019, am Kindertag, startete unsere neue Veranstaltungsreihe, eine Fortbildung für Alle, die im Gespräch sind und bleiben mit Mensch und Tier. Gewaltfreie Kommunikation nach M.B. Rosenberg für Menschen in pädagogischen Berufen und Interessierte. Wir, Kirsten und Kathrin, vermittelten an diesem Tag theoretisches Wissen über das Pferd und eröffneten durch praktisches Lernen mit dem Tier die Möglichkeit einer offenen Kommunikation. Einander zu vertrauen, hatte eine tiefe und lösende Wirkung auf das seelische Befinden jedes Teilnehmers.

Ein völlig neue Erfahrung war für mich, im Freien unter herrlichen grünen Bäumen zu sitzen. Vögel zwitscherten, Pferde wieherten, gelegentlich dröhnte ein Trecker vorbei. Es war ungleich schwerer, die Konzentration zu halten – mir fehlten vier Wände und ein Dach.

Am Ende waren alle zufrieden und wünschten sich eine Fortführung.

So haben wir uns entschieden am 22.06.2019 und am 14.10.2019 je einen weiteren Seminartag anzubieten.

Wenn Du mehr wissen magst oder Dich anmelden möchtest, sende bitte eine EMail oder ruf an (Tel. 0176 59 59 21 98).

Ohne Telefon – wie in Kindertagen …

… komme ich mir vor:

Seit heute mittag bin ich mobil nicht erreichbar. Ich erhalte kein Mails auf’s Handy. Bin terminlos glücklich, weil ich schon lange keinen papierhaften Kalender mehr pflege und mein Laptop ohne Stromanschluß nur wenige Minuten durchhält. Whatsapp kann mich mal.

Alle meine Terminvereinbarungen sind nun einzuhalten, kurzfristige Absagen unmöglich. Reisepläne beginne ich plötzlich wieder Tage oder Wochen vorher festzulegen, da ein kurzfristiger Anruf von unterwegs nicht möglich ist.

Pflegte ich sonst, mit einem Headset versehen, meinen Anrufer auch mal durch’s Haus zu „tragen“, ist dies vorbei und ich habe plötzlich viel Zeit für Tätigkeiten hier vor Ort.

Ist dies nun ein Fingerzeig der technischen Allverfügbarkeit abzuschwören, wieder ein Festnetztelefon mit festen Bürozeiten anzuschaffen, private Telefonate nur noch von jenem abends zu führen?

Ich hadere noch. Dahinter steht natürlich der Glaubenssatz, das Geschäft und die privaten Beziehungen würden unter der geringen Erreichbarkeit leiden.

Vielleicht ist ja des Gegegenteil der Fall? Was meinst Du?

Bitte kommentiere unten oder sende mir eine Mail. In dringenden Fällen erreichst Du mich über die Telefonnummer von Peter Robotta 0172 422 422 4.

Alle Liebe und herzlichst

Kathrin